Software für Grafik und Statistik

 

Das Angebot ist enorm umfangreich und reicht von teuren Programmpaketen wie SAS und PASW (früher SPSS) bis hin zu Freeware aus dem Internet. Wer bisher mit Excel gearbeitet hat, muss sich bei fast allen Programmen umgewöhnen:  Dateneingabe und der Umgang mit den Datenfeldern erfordert meist einige Tage Einarbeitungszeit. Es lohnt sich aber, da die Analysemöglichkeiten weit über das Angebot von Excel hinausgehen.  

Hier sollen nur einige wenige Programme erwähnt werden, die in biologischen und medizinischen Labors häufig eingesetzt werden. Kombinationsprogramme zur Gerätesteuerung und Datenauswertung werden unter Software-Steuerungen vorgestellt.

 

SYSTAT, (Lieferant: z.B. Statconhttp://www.systat.com/
Universalwerkzeug, das fast alle statistischen Tests beherrscht und eine enorme Variabilität in der grafischen Darstellung bietet. Frühere Probleme der Einbindung in Windows sind weitgehend ausgeräumt.

 

SigmaPlot, (Lieferant:z.B. Statcon) http://www.systat.com/products/SigmaPlot/
Vor allem in US-amerikanischen Labors verbreitetes Universalprogramm. Enthält Module zur direkten Einbindung biomedizinischer Daten. Früher Konkurrent von SYSTAT, inzwischen aber im gleichen Haus.  

 

Prism, GraphPad Software Inc., (Lieferant: Statcon) www.graphpad.com
Nur für 2-dimensionale Grafiken, beherrscht die wichtigsten statistischen Standardverfahren. Gutes Curve fitting. Besondere Stärke: an den Grafiken kann fast alles beeinflusst werden, z.B. Achsenunterbrechungen und zusätzliche Achsenbeschriftungspunkte.

 

Origin (Lieferant: Additive) http://www.additive-net.de/origin
Vor allem für Life Sciences zugeschnittenes Präsentationsprogramm mit vielen Grafiktypen und Statistikfunktionen.

 

Oriana, Kovach Computing Services, http://www.kovcomp.co.uk/oriana/index.html
Spezialprogramm für zyklische Prozesse. Kreisstatistik mit entsprechenden Grafiken, die man in den übrigen Programmen vergeblich sucht.

 

DPlot    http://www.ccp14.ac.uk/ccp/web-mirrors/dplot/
Im Internet erhältliches, preiswertes Programm. Ursprünglich für 2-dimensionale Darstellung technischer Daten, inzwischen auch mit einer Reihe 3-D Darstellungen.

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