Software zur Geräte-Steuerung und Datenanalyse |
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| Gerätesteuerung und allgemeine Datenanalyse
Viele Geräte kann man inzwischen zusätzlich zum Frontpanel auch über ein Interface mit einem Computer steuern. Hierzu werden meist Anleitungen zum Programmieren der Interfaces mitgeliefert. Klassische Schnittstellen sind: RS-232, IEEE (GPIB) und SCSI, neu hinzugekommen sind Ethernet, USB und Firewire. Die Anleitungen sind ausreichend, wenn man ohnehin vorhat, VBASIC-, Delphi- oder C++-Programme selbst zu schreiben. Der Aufwand für die Einbindung in Windows ist aber nicht zu unterschätzen, insbesondere wenn es sich um zeitkritische Anwendungen handelt. Vielfach werden in den Manuals nur elementare "Macros" beschrieben oder auf Diskette mitgeliefert, die ein tieferes Verständnis der Hardware und der Programmiersprachen voraussetzen. Im allgemeinen bieten die Hersteller als Option eigene, fertig konfektionierte Windows-Programmpakete an, die eine schnelle Realisation der Gerätesteuerung ermöglichen. Diese Programme sind allerdings zum Teil recht kostspielig, und meist auf das Gerätespektrum des jeweiligen Herstellers beschränkt. Sie enthalten jedoch oft auch schon umfangreiche Auswerteroutinen. Eine Alternative bieten die "plattform-unabhängigen" Software-Pakete. Sie sollen Geräte unterschiedlicher Hersteller steuern, Messungen triggern, den Datenverkehr kontrollieren, die Messdaten im PC verarbeiten und speichern. Da natürlich ständig neue Geräte auf den Markt kommen, muss die Treiber-Bibliothek immer auf dem laufenden gehalten werden, entweder vom Software-Hersteller oder vom Gerätelieferanten. Im Einzelfall ist es sinnvoll, genau nachzufragen. Typische Programmpakete dieser Art sind:
Sie sind zusätzlich in der Lage, neben den stand-alone-Geräten Computer-Einsteckkarten direkt zu steuern (Weitere Info). Für jedes Gerät bzw. Steckkarte wird ein Basis-Treiber mitgeliefert, der mittels einer "grafischen Bedienoberfläche", d.h. ohne Programmiercode, in die Messanordnung integriert wird. Die Programmierung findet also mit der Maus am Bildschirm statt. Neben den echten Geräten können durch die Software auch "virtuelle Geräte" definiert werden (z.B. Spektrum-Analysatoren, Funktionsgeneratoren), wodurch die Hardwarekosten für den Messplatz erheblich verringert werden können. Als Einarbeitungszeit für die Programmpakete sollten ca. 1-2 Wochen kalkuliert werden. Die Programme bieten zur Auswertung von Messdaten z.T. umfangreiche Funktionen, nicht nur zur grafischen Darstellung sondern auch zur Filterung und statistischen Analyse. Der Klassiker auf dem Markt ist LabView, für das es eine riesige Treibersammlung sowie User- und Diskussionsgruppen im Internet gibt. Viele Universitäten besitzen hierfür Campus-Lizenzen, und eine Nachfrage im Rechenzentrum kann sich schnell auszahlen. Als Programm, mit dem sich Messdaten aus Geräten verschiedener Hersteller auslesen, analysieren und archivieren lassen, gilt auch
Hier ist eine starke Anlehnung an Excel vorhanden, so dass die Einarbeitung relativ leicht fällt. Eine Gerätesteuerung ist allerdings nicht möglich.
Analyse von Verhaltensdaten Software sowie Geräte speziell für die Verhaltensbeobachtung gibt es bei:
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